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| Allgemeine Info zur Endoskopie | Magenspiegelung | Darmspiegelung | Polypektomie | Darmkrebsvorsorge | chronisch-entzündliche Darmkrankheiten |
| Dr. med. Martin Strauch | |
| Facharzt für Innere Medizin - Gastroenterologie |
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen(Colitis ulcerosa,M.Crohn) |
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Chronische Erkrankungen stellen eine Belastung für die betroffenen Patienten, deren Familien und den behandelnden Arzt dar. Dies gilt insbesondere für Erkrankungen ,deren Ursache weitgehend ungeklärt ist und die so selten sind, dass in einer normalen hausärztlichen Praxis nur wenige Patienten mit einem solchen Leiden vorhanden sein werden. Sie oder einer Ihrer Angehörigen wurde mit der Diagnose einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung, am häufigsten wohl mit der Diagnose Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa konfrontiert. Diese Namen erscheinen zunächst fremd und es ist schwer, sich darunter etwas vorzustellen. Es handelt sich um chronische Entzündungen der Darmschleimhaut, die jeweils ganz spezifische Eigenschaften aufweisen. An chronisch entzündlichen Darmerkrankungen leidet etwa einer von 250 – 500 Bürgern der Bundesrepublik. Wird ein Betroffener mit der Diagnose „chronisch entzündliche Darmerkrankung“ konfrontiert, herrscht zunächst grosse Unsicherheit. Was es bedeutet, eine chronische Erkrankung zu haben, welchen Verlauf sie vermutlich nehmen wird, wie sie das Leben beeinflussen kann und ob sie eine Auswirkung auf die Zukunft des Betroffenen hat, sind Fragen, die sich mit der Diagnosestellung in das Bewusstsein drängen. Eine Umfrage unter Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen ergab, dass eine Mehrzahl das Gefühl hat, nicht genug über die eigenen Krankheit informiert zu sein. Es gibt viele Informationsquellen. Diese können aber alle nicht das persönliche Gespräch mit einem Arzt Ihres Vertrauens ersetzen. Bei der Colitis ulcerosa und dem Morbus Crohn handelt es sich um chronische Darmerkrankungen, die zwar inaktiv werden und bleiben können, bei denen Sie jedoch auf Dauer überwacht werden müssen. Das bedeutet für Sie regelmäßige Arztbesuche. auch bei Beschwerdefreiheit mindestens zweimal jährlich. Sollte eine medikamentöse Dauerbehandlung notwendig sein, so müssen diese Kontrollen etwa vierteljährlich erfolgen. Neben den klinischen Untersuchungen mit Abtasten des Bauches und Austasten des Darmes stehen Blutuntersuchungen im Vordergrund, die eine Entzündung oder einen Mangelzustand anzeigen können. Bei fehlenden Entzündungszeichen kann auf belastende Untersuchungen in der Regel verzichtet werden. Für eine evtl. medikamentöse Behandlung stehen heute je nach Schweregrad der Erkrankung eine Vielzahl unterschiedlich wirkender Medikamente zur Verfügung, die bei richtigem Einsatz dem Betroffenen ein weitgehend beschwerdefreies Leben ermöglichen können. |
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